Ein Nachruf (GN- Keltern, Wo 47/2015)

Anfang September verstarb nach langer Krankheit im Alter von 78 Jahren unser Freund Mario Cari, Ehrenpräsident der Naturfreunde Volterras.

Wir Dietlinger Naturfreunde verdanken ihm schöne Aufenthalte im Herzen der Toskana auf dem Naturfreundehaus „Il Vile“ und den über ihn geknüpften Kontakt zu den Naturfreunden Saviores, aus dem vor 25 Jahren unsere Partnerschaft mit den „Amici della Natura Saviore dell´Adamello“ entstand.

Mario Cari war Gründer und starker Motor der ersten Naturfreunde Gruppe Italiens, den „Amici della Natura Volterra“.

Die Gründung der Naturfreunde Volterras ist dem Zufall zu verdanken, dass Brunella und Mario mit ihren beiden Kindern vor 38 Jahren während ihres Urlaubs in Frankreich die Naturfreunde in Nantes kennen lernten. Nach Hause zurückgekehrt, gelang es Mario, Freunde von der Idee der internationalen Naturfreunde-Bewegung zu begeistern, was 1979 zur Gründung der „Amici della Natura in Volterra“ führte. Umgehend pachtete man bei Volterra ein altes, seit Jahren leer stehendes Gutshaus – das „Il Vile“. Mit großem ehrenamtlichem Arbeitseinsatz und mit Hilfe einer Maler-Berufsschulklasse aus Bruchsal, die mit ihrem Lehrer und Naturfreund Volker Ebendt drei Wochen ihres praktischen Unterrichts nach Volterra verlegt hatte, entstand mitten in der schönsten Landschaft der Toskana das Schmuckstück eines Naturfreundehauses. Der Kontakt zu den deutschen Naturfreunden war über eine Jöhlinger Naturfreundin zustande gekommen die mit einem Weinbauern in den Cinque Terre verheiratet ist.

Neben dem Vile entstanden in den letzten Jahren drei Ferienbungalows und ein weit über die Toskana hinaus bekanntes astronomisches Observatorium in dem durch kompetente Mitglieder der Naturfreunde professionelle Vorträge zum nächtlichen Sternhimmel gehalten werden. Eine interessante Zugabe, nicht nur für Naturfreunde- und andere Gruppen unserer Region, sondern auch für Klassen der Pforzheimer Goldschmiedeschule anlässlich ihrer einwöchigen Toskana-Exkursionen mit Aufenthalten im „Vile“.

Dank Marios Schwiegertocher Silke und seines Sohnes Steffano wird das Vile auch weiterhin in guten Händen sein. Aber nicht nur uns wird unser Freund Mario zukünftig fehlen, sowohl beim Haus, als auch als kompetenter Führer durch Volterra und seine durch die Etrusker geprägte Heimat.

Auskünfte zum Vile bei: Fritz Hönig, Tel.: 07236/1400, oder unter: www.gianvolterra.org

Ein Nachruf

Am 18.11.2016 haben wir unseren Wanderfreund, Skilehrerkollegen und Beisitzer Rolf Walther auf seinem letzten Weg begleitet und von ihm Abschied genommen.

Die Jugendgruppe der Naturfreunde, Skifreizeiten auf dem Kanzelwandhaus, die Ski-Gruppe in unserem Verein und die Ski Rennen waren seine große Leidenschaft.

Ostern 1980 folgte die Ausbildung zum Ski Übungsleiter auf dem Kanzelwandhaus.

Bis zu seinem Unfall 1997 war er bei Skikursen und Skifreizeiten der Naturfreunde-Skischule immer mit viel Freude und Engagement tätig.

Die Montagskartler und Aktivitäten auf dem Remberg waren ein fester Bestandteil seines Lebens.

Auch in der Verwaltung der Naturfreunde war er langjährig als Beisitzer tätig.

Wir werden Rolf in ehrender Erinnerung behalten.

Franz Weiss,

1. Vorsitzender der Naturfreunde Dietlingen

Ein Nachruf

Es erfüllt uns mit großer Traurigkeit, dass unser Freund Gino Boldini im rüstigen Alter von 96 Jahren plötzlich verstorben ist. Vielen von uns dürfte er bekannt sein, sei es von unseren Ausfahrten nach Saviore oder von seinen vorweihnachtlichen Besuchen mit Vittoria, seiner Frau, und unseren italienischen Freunden auf dem Remberg.

Gino war ein Brückenbauer der internationalen Freundschaft zwischen den italienischen und deutschen NaturFreunden. Auch war er eine wichtige Säule beim Aufbau des NaturFreundehauses unserer Partner, den Amici della Natura Saviore dell´ Adamello. Gino lebte zwar, wenn er im Winter nicht bei seinen Weinbergen am Gardasee wohnte, in Rufweite vom NaturFreundehaus Saviores entfernt, wollte jedoch bewusst als Europäer ein Zeichen setzen, indem er vor 22 Jahren Mitglied unserer Ortsgruppe wurde.

Gino war als gebürtiger Savioraner in seiner Jugend ein begeisterter Bergsteiger. In den Bergen seiner Heimat, den Adamello Alpen, hat er fast alle schwierige Kletterrouten bewältigt, darunter auch einige Erstbesteigungen, unter anderem die Route durch die Südwand des Monte Fumo, die als „Via Gino“ bekannt wurde.

Als freiheitsliebender Demokrat, war er schon früh Mitglied einer heimlichen Bewegung gegen das faschistische Moussolini- Regime. Bis zu seinem Tod war er stets strikter Gegner jeder nationalistischen  Bewegung in seinem Heimatland.

In unseren Gedanken werden Gino und seine Idee eines friedlichen demokratischen Europa weiter leben.


Ein Nachruf

Am 06.06.2019 haben wir Ellen Reuter auf ihrem letzten Weg begleitet. Wir mussten Abschied nehmen von unserer Ellen, die plötzlich und unerwartet im Urlaub aus dem Leben gerissen wurde.

Ellen war mit uns Naturfreunden und dem Naturfreundehaus immer eng verbunden. In früheren Jahren waren es das Skifahren und die ausgiebigen Wanderungen, bei denen wir immer viel Spaß und Freude miteinander hatten. Ellen war immer gerne bereit mitzuhelfen und hatte für jeden ein offenes Ohr. Ihre gute Laune und ihr Lachen waren einfach ansteckend. In den letzten Jahren war sie viel auf Reisen, und doch war es ihr, kaum dass sie wieder zu Hause war, ein besonderes Anliegen, das Naturfreundehaus mit ihren einfallsreichen Dekorationen und Blumenarrangements zu schmücken.

Ellen wird in unseren Herzen und in unseren Erinnerungen weiterleben.

Wir werden Sie nie vergessen.


Ein Nachruf

Am Mittwoch vergangener Woche haben wir mit Robert Nicklas nicht nur ein langjähriges Mitglied unseres Vereines, sondern auch einen guten Freund verloren. Leider können wir Robert, bedingt durch die gegenwärtigen Umstände, nicht auf seinem letzten Weg begleiten.

Robert war mit uns Naturfreunden und dem Naturfreundehaus viele Jahre eng verbunden. Wir werden nicht nur seine lebensfrohe Art und seine Aktivitäten auf unserem Naturfreundehaus schmerzlich vermissen, sondern auch seinen Mutterwitz und seine Einsätze als Küchenchef bei unseren Veranstaltungen auf dem Remberg oder bei unseren Ausfahrten zu unseren Freunden nach Italien.

Auch sonst war Robert bis zu seiner Krankheit immer da, wenn Hilfe auf dem Berg benötigt wurde.

Robert, Du wirst uns fehlen. Dein Angedenken werden wir immer in ehrender Erinnerung behalten.

Franz Weiss, Vorsitzender,  mit allen Freundinnen und Freunden Roberts der Dietlinger Naturfreunde

Günther und Robert (re.) bei der Vorbereitung zum jährlichen Bergfest

Aus den GN Keltern Ostern 2021